Sommer an den Pyrenäen der Costa Brava erleben
Mächtige Wasserfälle, Adrenalinkicks auf Hängebrücken: Eine Wanderung in den Pyrenäen an der Costa Brava ist einfach spektakulärer und anders als in den Alpen, weil es immer noch vom Massentourismus verschont ist. Die Costa Brava ist bekannt für seine sinnliche Strände, aber die Pyräneen bieten eine gute Alternative zum Strand. Die Pyrenäen von Girona sind die authentische Wiege der katalanischen Region, an dem der Mensch seit Jahrhunderten vor dem Hintergrund einer robusten Natur gekämpft hat. Die unerbittliche Landschaft dieser schneebedeckten Gipfeln von über zweitausend Meter formen die ganze Landschaft mit ihren imposanten Granit an Höhen und stille Täler und Ebenen. Anders als die Alpen sind die Pyrenäen bislang vom Massentourismus verschont geblieben. Zwei Fernwanderwege durchqueren die Bergkette, die die Grenze zwischen Frankreich und Spanien und zugleich eine Wasserscheide bildet. Vor allem um die Markierung gab es Jahrzehnten langen Streit.
Man sollte schon bewusst sein vom diesem Rhythmus reich an Kontrapunkte von Höhen und Tiefen, die Ebene von Castellfollit de la Roca, am Rande eines basaltischen Klippe, die Eleganz der Besalú, die Natürlichkeit des Santa Pau, der spektakulärer Naturpark Garrotxa, die traumhafte Panorama der Oix und Beget bis zum Fuße der Pyrenäen.
Auf diesem Weg, auf dieser spannenden Reise, kann man eine Welt erleben, die sich nach Beliebtheit sehnte, dass zum Himmel gebetet hat, und mit täglicher Arbeit das ewige Leben in einem empfindlichen Gleichgewicht von Angst und Hoffnung. Die Kultur nahm eine materielle Form in einem einzigartigen historischen Erbe von Einsiedeleien, Klöster und Kirchen: unsere romanischen architektonischen Erbes.
Wenn man die Berge, Pisten und Lifte schrittweise aufsteigt, sieht man mehr von den Hirten und ihre Hütten, an der man viele Freizeitaktivitäten und Gastfreundschaft finden kann. Hier sieht man, wie sich die Bewohner der Pyrännen auf ein neues Leben gerichtet haben, sich an der harten Wirtschaft adaptiert haben durch ihre natürlichen Funktionen. Die Besucher werden bei Vallter im Camprodon Tal zu finden, bei Núria in der Ribes-Tal (mit der Zahnradbahn erreicht), und in La Molina und Masella (größtes Skigebiet), moderne Winter Ski-Anlagen. Beim schönem Wetter stehen Sport und Bergsteigen im Mittelpunkt und somit eine warme, freundliche Atmosphäre gegeben.
Und vor allem im Sommer blühen die Pyrenäen in allen Farben: Erst das Gelb der Ginsterbüsche, dann das Violett des Heidekrauts, dazu magentafarbene Disteln, königsblaue Enziane und weiße Margeriten.
Auch für Kulturfreunde haben die Pyrenäen viele Überraschungen zu bieten: romanische Kirchen mit figurengeschmückten Kapitellen. In Sainte-Engrace findet sich die Darstellung der Heiligen Drei Könige, die Maria mit dem Jesuskind besuchen - wobei Maria die Züge einer wohlgenährten baskischen Bauersfrau trägt.
Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich zahlreiche Gîtes an, einfache Pensionen, die abends regionaltypische Gerichte anbieten. Während herrliche Düfte aus der Küche ziehen, lässt es sich mit einem Glas Rotwein vor dem Kamin wunderbar aushalten. Es ist aus diesen Gründen sehr empfehlenswert ein Ferienhaus Costa Brava (z.B. in Girona) zu mieten, damit man so flexible wie möglich bei den Wandertagen sein kann.