Tips und Ratschläge für Gäste
Frankreich gilt als relativ teures Urlaubsland in der EU. Man sollte einige Dinge beachten, dann bleibt alles im Rahmen.
- Nebenkosten bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern beachten und sich vorher nach einem üblichen Verbrauch erkundigen. Strom kostet in Frankreich nur etwa die Hälfte wie in Deutschland (ca. 12 Cent pro kWh). Wenn ein Vermieter einem also Fantasie-Preise als Nebenkosten glaubhaft machen will, ist Vorsicht geboten. In vielen Küchen wird mit Gas gekocht. Auch hier können versteckte Kosten in überraschender Höhe entstehen, denn Gas in kleineren Camping-Flaschen ist teurer als bei uns aus der Stadtversorgungsleitung.
- Essen gehen / Restaurants: achten Sie darauf, wo die Einheimischen essen (Franzosen gehen gerne und häufig ins Restaurant, abends meist erst nach 20.00 Uhr). Meiden Sie "Touristenfallen" an den typtischen Plätzen und suchen Sie sich besser in kleineren Seitenstrassen etwas. In Frankreich nimmt man am Besten Menüs. A la Carte ist teurer, ausser Sie wollen wirklich nur einen Salat essen oder nur ein Entrecote ohne Dessert oder Vorspeise. Ein vernünftiges Menü wird zwischen 18 und 30 Euro kosten. Der Wein ist günstig (vor allem der offene, der ist meist dort so gut wie bei uns der teuere Flaschenwein).
- Supermärkte und Läden: es gibt inzwischen auch schon Lidl und Aldi in Frankreich. Aber auch die französichen Ketten wie Champion oder Intermarché sind recht gut und nicht allzu teuer. Die Preise sind mit unseren Vergleichbar. Faustregel: kaufen Sie Produkte aus der Region, die sind meist günstiger und besser. Bei kleinen Läden muss man schon genauer hinsehen, sonst zahlt man für das Pfund Butter oder die Marmelade schon mal 3 Euro. Das typisch französiche Baguette ist sehr günstig, anderes Brot dafür teurer.